Schneider / Dreer / Wakolbinger

Am 22. April 2021  fand der 4. Abend der Ringvorlesung "Ein 1000er mehr?" statt.  Friedrich Schneider (JKU), Elisabeth Dreer (JKU), Florian Wakolbinger (GAW) sprachen über „BGE in Österreich: Utopie oder realistische Alternative?“ und stellten dabei das  "Linzer Modell" des Vereins www.Das-Grundeinkommen.at und das Konsumsteuer-Modell des Vereins Generation Grundeinkommen vor.

 

Die beiden Vorträge sind auch einzeln zu finden unter:

 Die Folien der beiden Vorträge finden Sie hier in der Dropbox.

 

Friedrich Schneider

 (Text großteils aus Wikipedia)

(* 16. Februar 1949 in Konstanz) ist em.Univ.Prof. der Abteilung für Wirtschaftspolitik Forschungsinstitut für Bankwesen. Er gilt als Fachmann für die Forschungsdisziplinen Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung und organisierte Kriminalität sowie in der Umweltökonomie.

Schneider studierte von 1970 bis 1973 Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz und schloss dieses Studium mit dem akademischen Grad Diplom-Volkswirt ab. Hiernach erfolgte 1977 die Promotion zum Dr. rer. soc., ebenfalls an der Universität Konstanz. Im Jahr 1983 habilitierte sich Schneider dann an der Universität Zürich.

Von 1975 bis 1976 absolvierte Schneider einen Forschungsaufenthalt in den USA an den Universitäten Yale und Princeton als Research Fellow und einen Forschungsaufenthalt am Public Choice Center der University of Virginia in Blacksburg. Hiernach wurde er Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich, was er bis 1981 blieb. 1982 erhielt er eine apl. Gastprofessur ("Visiting Associate Professor") an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Universität Stockholm. Die gleiche Position hatte er im darauffolgenden Jahr an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA. Hierauf wurde er Associate Professor an der Universität Aarhus in Dänemark, bevor er schließlich 1986 einen Ruf als Ordentlicher Universitätsprofessor an das Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz in Österreich erhielt, welchen er annahm. Diese Tätigkeit übte Schneider bis zu seiner Emeritierung aus, unterbrochen von drei Gastprofessuren an der La Trobe University in Melbourne, Australien, (1987), an der Universität des Saarlandes (1994) und an der Otago Universität in Dunedin, Neuseeland (2013), sowie einer Forschungsprofessur am DIW Berlin. Auch nach seiner Emeritierung in Linz hält Schneider Vorlesungen, beispielsweise an der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA).

Schneider ist gern gesehener Gast im ORF und anderen TV-Anstalten und schreibt Gastkommentare in einigen Zeitungen.

 

Elisabeth Dreer

(Text von der Webseite der JKU)

 (* 3. März 1965) 

1990: Magisterium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz
1990/91: Johannes Kepler Universität Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkswirtschaftslehre, Abt. für Wirtschaftspolitik
1991-1997: Universität Klagenfurt: Universitätsassistentin am Institut für Wirtschaftswissenschaften, Doktorat der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universitätslektorin am Institut für Wirtschaftswissenschaften
seit 1997 an der Johannes Kepler Universität Linz: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkswirtschaftslehre, Senior Scientist am Forschungsinstitut für Bankwesen, Universitätslektorin am Institut für Volkswirtschaftslehre, Mithilfe beim Aufbau des Universitätslehrganges für Finanzmanagement. Organisation des Sparkassen-Forschungsinstituts, Aufbau des Universitätslehrgangs Energiemanagement Recht-Technik-Wirtschaft, Vortragstätigkeit für die  Universitätslehrgänge für Finanzmanagement, Versicherungswirtschaft und Finanzdienstleister,  Energiemanagement Recht-Technik-Wirtschaft; Organisation des Ludwig Scharinger Preises; Organisation des Raiffeisen Wissenschaftspreises; Organisation des Karl Leitl-Partnerschaftspreises
2001: Master of Science (MSc. (Bus. Ad.)) von der University of British Columbia (UBC),
Vancouver, Kanada und Master of Advanced Studies (MAS (Finance)) von der
Donau Universität Krems (DU Krems) im Rahmen des postgradualen Lehrgangs
für Banking & Finance als Kooperationsprogramm der beiden Universitäten
2001/04

Florian Wakolbinger

(Text von der Webseite der GAW)

geschäftsführender Gesellschafter in der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW), Innsbruck

Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Linz und Prag mit Schwerpunkt angewandte Ökonometrie. Promotion im Jahr 2007 an der Universität Innsbruck. Seither Gastaufenthalte an der Universität Linz sowie am DIW Berlin - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.